Trading mit Fonds: Auswahlkriterien

Der Handel an den Börsen der Welt ist flexibel und das dank verschiedener Anlageklassen, die für das Trading zur Verfügung stehen. Sowohl langfristige als auch kurzfristige Strategien für die Renditesteigerung sind möglich. Das Investment in Fonds zählt jedoch klar zu den langfristigen Anlagestrategien. Welche Auswahlkriterien bei der Entscheidung für oder gegen einen Fond wichtig sind, zeige ich Ihnen im Detail.

Was charakterisiert Fonds?

Ein Fonds besteht immer aus mehreren Unternehmen. Normalerweise beinhaltet ein Fonds unterschiedliche Aktien von Unternehmen. Die in einem Fond enthaltenen Unternehmen haben immer mindestens eine Gemeinsamkeit. Sie könnten am gleichen Markt agieren, der gleichen Branche angehören oder nachhaltige Projekte fördern. Wenn Sie beispielsweise auf der Suche nach einem Fonds sind, der in FinTech Unternehmen investiert, sind natürlich auch nur Unternehmensanteile in dem Fonds, die der Branche angehören.

Zusammenfassend ist ein Fond somit ein Zusammenschluss der Kurse verschiedener Unternehmen.  Für weitere Fragen rund um das Thema Fonds können Sie sich auch den Angeboten im Internet bedienen. Trading für Anfänger erklärt beispielsweise wie Fonds gehandelt werden können und veranschaulicht die Merkmale eines Fonds für Beginner im Trading.

Anlageklassen im Fonds: Was ist das Ziel?

Bei der Auswahl eines Fonds sollten sich Anleger zudem die Frage stellen, in welche Anlageklasse investiert werden sollte. Die bekanntesten Fonds sind Aktienfonds, jedoch gibt es auch noch eine Vielzahl an anderen Fonds. Ein Indexfonds, Investmentfond oder Geldmarktanteilfonds kommt beispielsweise auch für das eigene Trading infrage.

Welche Anlageklasse zu einem passt, zeigt oftmals das eigene Risikoprofil und die Schnelligkeit des Tradings. Agieren Sie eher spekulativ oder sicherheitsbedürftig? Die Beantwortung der Fragen hilft bei der Auswahl.

Sparplan: Ja oder Nein?

Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliche Anlagestrategien, die bei einem Fonds Sinn machen. So haben Anleger bei einem Fond die Wahl zwischen sparplanfähigen und nicht sparplanfähigen Fonds. Ein Sparplan ist immer dann sinnvoll, wenn Privatanleger den Fond langfristig halten möchten. Gerade bei der Wahl eines Fonds für die Altersvorsorge ist diese Form der Investition empfehlenswert. So werden Hochs und Tiefs des Marktes mitgenommen und Trader müssen sich nicht die Frage stellen, wann eine Investition sinnvoll erscheint und ob sie aussteigen sollten. So arbeitet das Geld für einen.

Eine Variante ohne Sparplan ist hingegen sinnvoll, wenn ein schneller Ausstieg wieder angestrebt wird oder nur eine bestimmte Summe X in den Markt investiert werden soll. Sowohl ein langes Halten der Position als auch ein schnelles Abtreten ist möglich.

Aktiv oder passives Management?

Eine Besonderheit von Fonds ist, dass gerade Investmentfonds oftmals aktiv verwaltet werden. Das bedeutet, dass ein Fonds Manager die Administration übernimmt. Durch Beobachtung des Marktes kann der Fonds Manager Unternehmen aus dem Fonds entfernen und andere hinzufügen und so die Entwicklung des Fonds steuern. Bei einem passiven Management gibt es einen solchen Manager nicht.Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Eine aktive Steuerung kann der Rendite natürlich helfen, ist jedoch oftmals auf subjektiven Entscheidungen begründet.

Social Trading mit einem Wikifolio

Zuletzt gibt es noch die Möglichkeit in ein Wikifolio zu investieren. Diese werden von Profi Tradern aber auch ganz normalen Tradern eröffnet. Die Strategie, enthaltenen Unternehmen und die Handlungsweise des Managers werden hier stets offengelegt. Der Social Trading Ansatz ermöglicht es in eine Idee von einem anderen Trader zu investieren und genau die Ansätze des Traders nachzuhandeln – natürlich auf eigene Gefahr.

Das kann besonders für neue Trader interessant sein, die sich noch nicht trauen aktiv zu handeln. Mit einem Wikifolio können sie auf die Erfahrung anderer Trader zurückgreifen und von dieser partizipieren.

Fazit

Für den Handel eines Fonds sollten sich Trader vorab gut überlegen, welches Ziel hinter dem Handel steckt. Eine schnelle Rendite? Eine Altersvorsorge? Oder doch der Aufbau von Trading Know-How? Je nach Antwort lohnen sich unterschiedliche Investments.

Trading mit Aktien: Worauf müssen Sie achten?

Der Handel an der Börse ist für viele Menschen mittlerweile eine gute Option, um das eigene Geld gewinnbringend anzulegen, Renditen zu erwirtschaften oder aber für die eigene Altersvorsorge einen Puffer anzusparen.

Ein sehr beliebtes Handelsinstrument sind Aktien. Aber was steckt eigentlich dahinter und welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es, Aktien zu handeln?

Was sind Aktien?

Mit dem Kauf von Aktien kaufen sich Anleger Unternehmensanteile an einer Organisation. Investieren Sie beispielsweise in Apple Aktien, so unterstützen Sie das Unternehmen mit der Investition und können von Kursgewinnen des Unternehmens zeitgleich partizipieren. Anders als bei anderen Handelsinstrumenten erhalten Sie beim Aktienkauf auch Rechte am Unternehmen. So werden Sie beim Kauf von Anteilen, auch wenn es nur 5€ sind, ein Aktionär. Als Aktionär dürfen Sie an Hauptversammlungen teilhaben, erhalten regelmäßig Informationen zum Unternehmen selbst und können – je nach Anteilsgröße – sogar Vorgänge im Unternehmen mitentscheiden.

Aktien sind daher ein Handelsinstrument, dass einem Trader viele Möglichkeiten bereithält.

Unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten

Der Erfolg einer Strategie im Trading erklärt sich oftmals aus der Finanzierungsform. Wenn Sie an der Börse handeln, kaufen Sie in der Regel ein Handelsinstrument zu einem bestimmten Kurs und verkaufen dieses zu einem potenziellen Gewinn in der Zukunft. Bei Aktien können Sie jedoch zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Aktien wählen. Während thesaurierende Modelle, wie andere Handelsinstrumente zu handeln sind, erhalten Sie bei ausschüttenden Aktien eine jährliche Dividende. Die Aktie ist das einzige Handelsinstrument was es gibt, dass eine Dividendenausschüttung ermöglicht.

Das ist besonders für Anleger lukrativ, die jahrelang in ein Unternehmen einzahlen und die Aktien halten. So können Sie die Kursgewinne mitnehmen, mehr und mehr Anteile ansammeln und erhalten dennoch einen liquiden Cashflow zum Ende des Jahres.

Aktien mit anderen Handelsinstrumenten traden

Der Kauf von Aktien ist aber auch immer mit einem Risiko verbunden. Mit einem Aktienkauf investieren Sie immer nur in ein Unternehmen. Ihre Rendite ist dementsprechend auch zu 100% von dem Unternehmenserfolg abhängig. Geht das Unternehmen insolvent, so verlieren Sie auch Ihr gesamtes, eingesetztes Kapital.

Viele Anleger setzen daher auf Aktien, die in andere Handelsinstrumenten verbaut sind. Ein gutes Beispiel hierfür sind Fonds. Die Anlageklasse Fonds besteht oftmals aus Aktien. So erwerben Sie auch hier wieder Aktien, jedoch nicht von einem Unternehmen, sondern von mehreren Unternehmen, die meist einer Gruppierung oder der gleichen Branche angehören. Durch die Investition in mehrere Unternehmen wird das Risiko gestreut. Meist fallen die Renditen aber auch geringer aus und der Anlagehorizont ist auf eine langfristige Handelsweise ausgerichtet. Es ist aber ebenfalls möglich in ETFs zu investieren. Ein ETF bildet immer einen bestimmten Index ab und kann in Form von Aktien gehandelt werden. In diesem Fall wird das Risiko sogar noch mehr gestreut. Bei einem ETF investieren Sie nämlich nicht nur in unterschiedliche Unternehmen, sondern in einen ganzen Markt. Das schafft Sicherheit.

Wer jedoch lieber spekuliert und kurzfristige Finanzierungsgewinne einfahren möchte, kann auf Aktien CFDs setzen. Beim Kauf von CFDs kaufen Sie kein Handelsinstrument, sondern setzen auf das Fallen oder Steigen der Kurse. Je nachdem, ob Sie mit Ihrer Prognose richtig oder falsch liegen, können Sie hohe Gewinne, aber auch hohe Verluste generieren.

Fazit: Der Aktienhandel ist vielseitig

Aktien können somit auf unterschiedliche Art und Weisen gehandelt werden und zählen aus diesem Grund auch zu den beliebtesten Handelsinstrumenten, die es gibt. Als Anleger können Sie je nach Risikotyp und Anlagestrategie sich für das ein oder andere Modell des Aktienhandels entscheiden. Ein diverses Portfolio sollte jedoch immer angestrebt werden, um auch innerhalb des Portfolios das Risiko zu streuen. Es kann daher auch sinnvoll sein in unterschiedliche Formen des Aktienhandels zu investieren und die Kursgewinne mit den Verlusten auszugleichen. So bleibt Ihr Portfolio mit höherer Wahrscheinlichkeit im grünen Bereich.